Neuigkeiten 2008 - 2011

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24.01.2011  Papst betont: Katholisch sein heißt marianisch sein.


28.12.2011    Nachhilfe für unsere geschätzte Geistlichkeit vor Ort: Mariologie ist die theologisch-wissenschaftliche Lehre über Maria, die Mutter des Erlösers Jesus Christus. Sie stützt sich weniger auf biblische Aussagen als auf jene des Lehramtes (also auf Konzile und Päpste). Maria wird dabei als Instrument und erster Adressat des Heilshandelns Gottes an den Menschen gesehen. In der Konstitution Lumen gentium, des Zweiten Vatikanischen Konzils ist sie ein Teil der Ekklesiologie. In der Dogmatik wird die Mariologie der Erlöserlehre zugeordnet. So wird (nach L. Ott, im Grundriss d. Dogmatik) behandelt:

Die Gottesmutterschaft Mariens
Die Würde Mariens und ihre Gnadenfülle
Die Unbefleckte Empfängnis Mariens
Die immerwährende Jungfräulichkeit Mariens
Die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel
Die Mittlerschaft Mariens
Die Verehrung Mariens
Quelle: Peter Helmut Görg, "Sagt an wer ist doch diese - Inhalt, Rang und Entwicklung der Mariologie in den dogmatischen Lehrbüchern und Publikationen deutschsprachiger Dogmatiker des 19. und 20. Jahrhunderts", Verlag nova & vetera 2007 (441 Seiten; ISBN 978-3-936741-51-3).


Pontificia Academia Mariana Internationalis
Internationaler Mariologischer Arbeitskreis Kevelaer
Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mariologie.

Papst Benedikt XVI. und Maria:
Mutter
Ihre Gebete
Fürsprecherin
Lehrerin
Rosenkranz
Ihr Leben

"Ich möchte Maria auch meine Dankbarkeit dafür zum Ausdruck bringen, dass sie mich im täglichen Dienst für die Kirche trägt. Ich weiß, dass ich in jeder Situation auf sie zählen kann, mehr noch, ich weiß, dass sie mit mütterlichem Gespür jedem Bedürfnis ihrer Kinder zuvorkommt und wirksam eingreift, um ihnen beizustehen: Das ist die Erfahrung, die das christliche Volk seit seinen Anfängen in Jerusalem gemacht hat."
Ansprache beim Abschluss des Marienmonats Mai, 31. Mai 2006

"Nun wollen wir die Mutter Gottes bitten, für uns das Geschenk eines reifen Glaubens zu erwirken: ein Glaube so wünschen wir, der dem ihren so weit wie möglich ähnelt, ein reiner, unverfälschter, demütiger und zugleich mutiger Glaube, durchtränkt von Hoffnung und Begeisterung für das Reich Gottes, ein Glaube ohne jeden Fatalismus, der danach strebt, in vollem und freudigem Gehorsam gegenüber dem göttlichen Willen mitzuwirken, dies in der absoluten Gewissheit, dass Gott nichts anderes will als Liebe und Leben, immer und für alle."
Predigt bei der Ersten Vesper des Hochfestes der Gottesmutter Maria, 31. Dezember 2006


21.12.2011     Die gesamte Spendensumme für die Restaurierung beläuft sich auf 438,63 € und wird im Januar 2012 von Herrn Kraft, dem Vorsitzenden des Fördervereins Alt-Traunstein, ans Ordinariat in München überwiesen werden. Leider wird von Seiten der Pfarrei St. Oswald, deren Eigentum die (im Kern) aus der Hochgotik stammende Historische Traunsteiner Wallfahrtsmadonna ist, die Traunsteiner Bevölkerung auch vier Jahre nach der Wiederentdeckung der Gnadenmadonna, immer noch nicht vom hohen materiellen und ideellen Wert der Gnadenmadonna in Kenntnis gesetzt; daher erklärt sich auch die geringe Spendensumme, was m.E. als absolut beschämend anzusehen ist. Gespendet haben: Frau Elisabeth Klaunzer 100 €, Familie Jäger 50 €, Herr Lucio de Bresser 37 €, Frau Stepper 40 €, die Webmasterin 211,63 € (> Honorar für zwei Aufsätze für die lokalen "Chiemgaublätter"). Momentan wird der Dachstuhl der verhinderten Wallfahrtskirche St. Georg und Katharina behelfsmäßig abgestützt, um dann ca. 2015 komplett erneuert zu werden.

pfeil



09.12.2011
     In Zeiten der Krise sei die Kirche ein Hoffnungsträger. Das predigte der Papst bei seinem gestrigen Besuch bei der römischen Mariensäule vor der Spanischen Treppe. In der gegenwärtigen Krise in Italien, Europa und anderen Erdteilen sei die Fürbitte der Gottesmutter besonders wichtig. Die Immakulata bleibe trotz Verfolgung der Kirche in den verschiedenen Teilen der Welt die Siegerin: „Der einzige Hinterhalt, vor dem die Kirche Angst haben kann und muß, ist die Sünde ihrer Mitglieder.“


08.12.2011   Aus dem KATECHISMUS DER KATHOLISCHEN KIRCHE - KOMPENDIUM: 197. Wie hilft die Jungfrau Maria der Kirche? (967-970) Die Gläubigen sehen in ihr ein Bild und eine Vorwegnahme der Auferstehung, die sie erwarten, und sie rufen sie an als Fürsprecherin, Helferin, Beistand und Mittlerin.


05.12.2011   II. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution über die Kirche. Achtes Kapitel:
IV. Die Verehrung der seligen Jungfrau in der Kirche
Maria wird, durch Gottes Gnade nach Christus, aber vor allen Engeln und Menschen erhöht, mit Recht, da sie ja die heilige Mutter Gottes ist und in die Mysterien Christi einbezogen war, von der Kirche in einem Kult eigener Art geehrt. Schon seit ältester Zeit wird die selige Jungfrau unter dem Titel der „Gottesgebärerin" verehrt, unter deren Schutz die Gläubigen in allen ihren Gefahren und Nöten bittend Zuflucht nehmen21. Vor allem seit der Synode von Ephesus ist die Verehrung des Gottesvolkes gegenüber Maria wunderbar gewachsen in Verehrung und Liebe, in Anrufung und Nachahmung, gemäß ihren eigenen prophetischen Worten: „Selig werden mich preisen alle Geschlechter, da mir Großes getan hat, der da mächtig ist" (Lk 1,48). Dieser Kult, wie er immer in der Kirche bestand, ist zwar durchaus einzigartig, unterscheidet sich aber wesentlich vom Kult der Anbetung, der dem menschgewordenen Wort gleich wie dem Vater und dem Heiligen Geist dargebracht wird, und er fördert diesen gar sehr. Die verschiedenen Formen der Verehrung der Gottesmutter, die die Kirche im Rahmen der gesunden und rechtgläubigen Lehre je nach den Verhältnissen der Zeiten und Orte und je nach Eigenart und Veranlagung der Gläubigen anerkannt hat, bewirken, daß in der Ehrung der Mutter der Sohn, um dessentwillen alles ist (vgl. Kol 1,15-16) und in dem nach dem Wohlgefallen des ewigen Vaters die ganze Fülle wohnt (Kol 1,19), richtig erkannt, geliebt, verherrlicht wird und seine Gebote beobachtet werden.
Diese katholische Lehre trägt die Heilige Synode wohlbedacht vor. Zugleich mahnt sie alle Kinder der Kirche, die Verehrung, vor allem die liturgische, der seligen Jungfrau großmütig zu fördern, die Gebräuche und Übungen der Andacht zu ihr, die im Laufe der Jahrhunderte vom Lehramt empfohlen wurden, hochzuschätzen und das, was in früherer Zeit über die Verehrung der Bilder Christi, der seligen Jungfrau und der Heiligen festgesetzt wurde, ehrfürchtig zu bewahren22. Die Theologen und die Prediger des Gotteswortes ermahnt sie aber eindringlich, sich ebenso jeder falschen Übertreibung wie zu großer Geistesenge bei der Betrachtung der einzigartigen Würde der Gottesmutter sorgfältig zu enthalten23.
Unter der Führung des Lehramtes sollen sie in der Pflege des Studiums der Heiligen Schrift, der heiligen Väter und Kirchenlehrer und der kirchlichen Liturgien die Aufgaben und Privilegien der seligen Jungfrau recht beleuchten, die sich immer auf Christus beziehen, den Ursprung aller Wahrheit, Heiligkeit und Frömmigkeit. Sorgfältig sollen sie vermeiden, was in Wort, Schrift oder Tat die getrennten Brüder oder jemand anders bezüglich der wahren Lehre der Kirche in Irrtum führen könnte. Die Gläubigen aber sollen eingedenk sein, daß die wahre Andacht weder in unfruchtbarem und vorübergehendem Gefühl noch in irgendwelcher Leichtgläubigkeit besteht, sondern aus dem wahren Glauben hervorgeht, durch den wir zur Anerkennung der Erhabenheit der Gottesmutter geführt und zur kindlichen Liebe zu unserer Mutter und zur Nachahmung ihrer Tugenden angetrieben werden.
V. Maria als Zeichen der sicheren Hoffnung und des Trostes für das wandernde Gottesvolk
Wie die Mutter Jesu, im Himmel schon mit Leib und Seele verherrlicht, Bild und Anfang der in der kommenden Weltzeit zu vollendenden Kirche ist, so leuchtet sie auch hier auf Erden in der Zwischenzeit bis zur Ankunft des Tages des Herrn (vgl. 2 Petr 3,10) als Zeichen der sicheren Hoffnung und des Trostes dem wandernden Gottesvolk voran.
Dieser Heiligen Synode bereitet es große Freude und Trost, daß auch unter den getrennten Brüdern solche nicht fehlen, die der Mutter des Herrn und Erlösers die gebührende Ehre erweisen, dies besonders unter den Orientalen, die sich zur Verehrung der allzeit jungfräulichen Gottesmutter mit glühendem Eifer und andächtiger Gesinnung vereinen24. Alle Christgläubigen mögen inständig zur Mutter Gottes und Mutter der Menschen flehen, daß sie, die den Anfängen der Kirche mit ihren Gebeten zur Seite stand, auch jetzt, im Himmel über alle Seligen und Engel erhöht, in Gemeinschaft mit allen Heiligen bei ihrem Sohn Fürbitte einlege, bis alle Völkerfamilien, mögen sie den christlichen Ehrennamen tragen oder ihren Erlöser noch nicht kennen, in Friede und Eintracht glückselig zum einen Gottesvolk versammelt werden, zur Ehre der heiligsten und ungeteilten Dreifaltigkeit.

Jede Äußerung des authentischen Lehramts muß als das angenommen werden, was sie ist: als Lehre, die von Hirten verkündet wird, die in der apostolischen Nachfolge mit dem "Charisma der Wahrheit" (Dei verbum, Nr. 8), "mit der Autorität Christi ausgerüstet" (Lumen gentium, 25), "im Licht des Heiligen Geistes" (ebd.) sprechen.
Fernando Ocáriz, Generalvikar des "Opus Dei" und Konsultor der Kongregation für die Glaubenslehre


01.12.2011    Psssssst. Nach wie vor herrscht im Städtchen absolute Nachrichtensperre über die sensationelle Entdeckung, dass die Historische Traunsteiner Wallfahrtsmadonna im Kern aus der Hochgotik stammt und - ebenfalls psssst - zwei Stadtbrände real miterlebt und auch überlebt hat. Also, nichts weitersagen: Psssssst.
Nächste Woche findet wieder ein Treffen des Verehrerkreises statt. Tag und Datum werden hier veröffentlicht werden, aber vermutlich erst am Montag.

pfeil



25.11.2011
    Pünktlich zum Festtag der Hl. Katharina, Namenspatronin der verhinderten Wallfahrtskirche St. Georg und Katharina, ist die Aktion "Taubenkot" beendet. Vorgestern ging die zweiwöchige Aktion zu Ende. Im Dachstuhl befand sich jede Menge gesundheitsgefährdender Taubenkot, welcher vor Beginn der Restaurierung der verhinderten Wallfahrtskirche von einer Spezialfirma entfernt und entsorgt werden musste. Als dann: Einen schönen Festtag für und mit der Hl. Katharina von Alexandrien, Märtyrerin, Nothelferin ! Wurde in dieser Kirche schon jemals ein Patrozinium gefeiert?


18.11.2011    Das Marienlied für die Historische Traunsteiner Wallfahrtsmadonna hat mittlerweile eine sehr schöne Melodie erhalten, nur der Text ist noch nicht ganz fertig.


17.11.2011    Jede andere Stadt, jedes kleine Dörfchen würde sich glücklich schätzen eine wundertätige Gnadenmadonna aus der Hochgotik ihr Eigen zu nennen, nur das bayerische Städtchen Traunstein, welches zufällig auch noch die Vaterstadt des Papstes ist, will partout keine Marienverehrung dulden. Sogar der Förderverein Alt-Traunstein schließt sich nun dem Marienmobbing an und verbreitet die Mär, die Madonna bestehe unter dem Kleid nur noch aus einem Drahtgestell. So sieht man: Als Marienverehrer ist man mitten im tiefsten Bayern Verleumdung, Verachtung und Rufmord (die Recherchen seien falsch) ausgesetzt. Von der vielgepredigten Menschlichkeit iplötzlich keine Spur mehr. Im Städtchen gilt Nachrichtensperre für alle Medien! Auch der Marienweg durch den Landkreis Traunstein wird konsequent verhindert.


15.11.2011   Bin ja mal gespannt, wann die vier Pfarreien der Stadtkirche Traunstein auf die Homepage der "Historischen Traunsteiner Wallfahrtsmadonna", welche im Kern aus der Hochgotik stammt, und welche nachweislich zwei Stadtbrände unversehrt überstand, verlinken werden. Seit vier Jahren, also seit Erstellung dieser Homepage, gibt es die Möglichkeit dazu. Die Frage ist: Warum macht man es nicht? Marianophobie? Wunderphobie? Wallfahrtsphobie? Frömmigkeitsphobie?


07.11.2011    Unser gespendeter, weinroter Teppichläufer für St. Georg und Katharina, der verhinderten Marienwallfahrtskirche, steht zusammengerollt und durch und durch vermodert in einer Ecke des Kirchenraums. Vermutlich wurde er beim Unwetter während der Rosentage 2011 nass; es standen damals einige Zentimeter Wasser im Kirchenraum. Statt den Teppich aufzuhängen, wurde er ganz offensichtlich nass zusammengerollt und in die Ecke gestellt. Auch sind die weinroten Vorhänge verschwunden, welche Frau Buchreiter freundlicherweise für die beiden Durchgänge neben dem Hochaltar anfertigte. Stattdessen hängen dort jetzt Faschingschals. Schön bunt alles; man könnte allerdings auch sagen: Irre geschmacklos.


03.11.2011    Online-Nachrichten über die Historische Traunsteiner Wallfahrtsmadonna ! (Wir distanzieren uns von gewissen Aussagen des Senders gloria.tv)
Ein Traunsteiner Bürger erzählt: Die Orgel aus der profanierten (Kapuziner-)Klosterkirche wurde ca. 1993 in der St. Georg und Katharinenkirche, der verhinderten Marienwallfahrtskirche, aufgestellt. Dort wurde sie von Kirchenmäusen derart zerfressen, dass man sie in die Aussegnungshalle des Friedhofs verbrachte und mit einem Aufwand von 60.000 DM wieder herstellen musste. Daran sieht man, dass diese Kirche die letzten Jahrzehnte und bis heute extrem vernachlässigt wurde. Auch 1980 befand sich die altehrwürdige Gnadenmadonna in einem unwürdigen Zustand, wie sich mehrere Traunsteiner Bürger erinnern, wobei man auch damals schon die Historie der altehrwürdigen Gnadenmadonna unterschlug.


28.10.2011     Sensationelle Neuigkeiten über die Historische Traunsteiner Wallfahrtsmadonna, die allerdings von der zuständigen Pfarrei St. Oswald verheimlicht werden, wie alles was mit der Madonna zusammenhängt:

Zitat Herr Dr. Rohrmann, Abteilungsleiter für Kirchliche Kunstpflege im Ordinariat München-Freising und Projektleiter "Restaurierung des Traunsteiner Gnadenbildes"

Wir haben im hölzernen Kern der Muttergottesfigur jetzt einen mittelalterlichen, hochgotischen (Hochgotik , Blütezeit der Gotik, von ca. 1250 bis ca. 1400) Kern nachgewiesen. Und auch die Horizonte der Brände, welche die Figur nicht nur legendär, sondern auch real miterlebt und überlebt hat, konnten wir feststellen. In späterer Zeit wurde das Gnadenbild dann mehrfach überarbeitet, wobei sie seit der Barockzeit (etwa 1575 bis 1770) bekleidet und mit Perücke ausgestattet war. Unbekleidet kann man sie seither nicht mehr zeigen. Die Figur ist für uns ein sehr geschätztes, hoch ehrwürdiges Gnadenbild, an dem wir sehr sorgsam, ohne große Eingriffe vorgehen. Der Bestand wird bei einem solchen Gnadenbild gereinigt, konserviert, gepflegt, die entstellten Bereiche retuschiert, mehr nicht. Einzig die Bekleidung werden wir erneuern in einer Weise, die dem verehrten Gnadenbild gerecht wird. Das alte, verschlissene und farblich stark verschossene Mäntelchen von um 1918 wird aber als Tauschgewand weiter aufbewahrt.

Erste Schätzungen über das Alter des Gnadenbildes veranlagten das 17./18. Jahrhundert, denn die Köpfe von Mutter und Kind stammen aus der Barockzeit. Tatsächlich stammt der Kern, also der Korpus der Statue nachweislich aus der Hochgotik sh. oben. Um welche zwei Brände es sich handelt, ist nur teilweise geklärt: Den Stadtbrand von 1704 überstand das Gnadenbild nachweislich, denn dies steht u.a. in weißen Lettern geschrieben am Gnadenaltar. Der erste, allerdings nicht 100%ig belegte Stadtbrand von 1371 käme auch in Frage, denn beim dritten Brand 1851 befand sich das Gnadenbild in St. Georg und Katharina, welches vom Brandgeschehen nicht erreicht wurde. All diese außergewöhnlichen Vorgänge tangieren die Pfarrei St. Oswald nicht; absolute Nachrichtensperre im "Fall Wallfahrtsmadonna".

pfeil



25.10.2011
    Gesucht wird ein/e Musiker/in, der/die für die Historische Traunsteiner Wallfahrtsmadonna ein schönes Marienlied komponiert und textet. Bitte melden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Neuerdings wird das Märchen verbreitet, die Madonna bestünde unter dem Kleid aus einem Drahtgestell. Tatsache ist: Sowohl der Korpus des Kindes, als auch der der Mutter sind aus Laubholz geschnitzt.


18.10.2011    Der Grund für die Absage des Aufbaues eines Labyrinths in der verhinderten Marienwallfahrtskirche entspringt nicht der Rücksichtnahme auf die Heiligkeit des Ortes und auf die Gefühle der Marienverehrer, sondern dem Beginn der Restaurierungsarbeiten des Kirchenraumes.


14.10.2011    Es sieht so aus, als wäre die Veranstaltung zum Thema "Labyrinth" in der verhinderten Marienwallfahrtskirche abgesagt, denn sie ist von der Homepage des KBW verschwunden. Eine gute Entscheidung !


11.10.2011   Fest der Mutterschaft Mariens (besonders interessant für Feministinnen): Im Jahre 431 verkündete das Konzil von Ephesus feierlich, dass "der Emmanuel wahrhaft Gott und deshalb die hl. Jungfrau Gottesgebärerin ist". Im Jahre 1931, da man die 1500. Wiederkehr dieses bedeutsamen Ereignisses festlich beging, führte Papst Pius XI. zur Feier dieses Geheimnisses, in dem all die großen Gnadenprivilegien Mariens und die herrliche Marienverehrung der Kirche begründet sind, das Fest der Mutterschaft Mariä ein.


08.10.2011   Und wieder wird die verhinderte Wallfahrtskirche St. Georg und Katharina, der Standort der unerwünschten Wallfahrtsmadonna, als Veranstaltungssaal missbraucht: "Ein Projekt zum Thema Labyrinth in St. Georg und Katharina, das einführen will in das Symbol des Labyrinthes in Bezug auf den Lebensweg." Dagegen ist es anscheinend zu viel verlangt in der Kirche endlich einmal eine Marienandacht oder eine Hl. Messe zu Ehren der Historischen Traunsteiner Wallfahrtsmadonna abzuhalten bzw. zu feiern.
Die Monatsfrist zur Zusendung, der von mir geforderten Belege für eine angebliche Unrichtigkeit unserer Schierghofer-Zitate, ist abgelaufen. Daher muss man feststellen, dass in dieser Stadt ein Mobbing gegen die altehrwürdige Wallfahrtsmadonna betrieben wird. Grund dafür ist wohl, dass man andere Präferenzen ... hat, als die Marienverehrung. !!! Aber Bayern ist und bleibt Marienland !!!


01.10.2011    Das hohe Sauberkeitslevel, welches im Jahre 2007 von einem Mitglied des Verehrerkreises der Historischen Traunsteiner Wallfahrtsmadonna in der verhinderten Marienwallfahrtskriche durch eine wochenlange Grundreinigung hergestellt wurde, war bereits nach wenigen Wochen gänzlich aufgehoben. Seitdem beherrschen wieder Spinnweben, Staub und eine Atmosphäre der Verwahrlosung und Lieblosigkeit den Kirchenraum. Für unseren Verehrerkreis ein großer Kummer.


30.09.2011   Vielleicht ist es besser, dass das folgende Angebot der Pfarrei St. Oswald sowieso nicht stattgefunden hat, denn der Kirchenraum ist äußerst ungepflegt: Die Kirche St. Georg und Katharina ist über die Sommerzeit wieder regelmäßig jeden Samstagnachmittag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr für Besucher und für Gläubige zum stillen Gebet geöffnet. Die Kirchenverwaltung bedankt sich beim Kreis der ehrenamtlichen Frauen und Männer, die diese “Zeit der offenen Kirchentür” in St. Georg und Katharina möglich machen.
Die von Benedikt XVI. verlangte Neuevangelisierung steht im Mittelpunkt des bis Sonntag dauernden Bischofstreffens. Neuevangelisierung mit, durch und in Maria, der Mutter Gottes. Wann kommt diese Botschaft auch in meiner Heimatstadt an ?!

pfeil



27.09.2011
   Die Demut kann man nicht voll verstehen, sie war nie modern, sie hatte niemals eine Chance, große Massen anzuziehen. Dennoch verlangt, ja sehnt sich die Welt nach Demut. Echte Demut ist so geliebt und gleichzeitig so unbeliebt wie Maria, die ein lebendiges Bild der Demut ist - der lebendige Kelch des Blutes Christi. (P. W. Wermter)


25.09.2011  

Vierter und somit letzter Tag der apostolischen Reise des bayrischen Papstes Benedikt XVI. nach Deutschland !

 

Uns liegen zwei unterschiedliche Aussagen vor, wann die Kirchenbänke und der Beichtstuhl aus der verhinderten Marienwallfahrtskirche St. Georg und Katharina entfernt und verbrannt worden sind; seitdem behilft sich die Stadtkirche Traunstein mit gemeinen Wirtshausstühlen. Nun, da die Wallfahrtsmadonna vor bereits vier (!) Jahren wiederentdeckt wurde und 2011 restauriert wird, sollte man den Sakralraum wieder durch Kirchenbänke verschönern. Diese erhält man kostenlos aus den Depots der Erzdiözese München-Freising.


24.09.2011   

Dritter Tag der apostolischen Reise des bayrischen Papstes Benedikt XVI. nach Deutschland !


23.09.2011   

Zweiter Tag der apostolischen Reise des bayrischen Papstes Benedikt XVI. nach Deutschland !

 

Heute ist der Festtag des Heiligen Pater Pio von Pietrelcina, Kapuziner. Er ist einer der Patrone des Verehrerkreises der Historischen Traunsteiner Wallfahrtsmadonna.


22.09.2011  

EIN HERZLICHES WILLKOMMEN DEM HEILIGEN VATER IN DER HEIMAT DEUTSCHLAND !

 

In der Vaterstadt Traunstein gab es keine offizielle Willkommensfeier...
Der sakrilegische "Gottesdienst mit meditativem Tanz" in der verhinderten Wallfahrtskirche St. Georg und Katharina, dem Standort der Historischen Traunsteiner Wallfahrtsmadonna, fand jedoch, auch noch ausgerechnet heute (!), ohne Rücksicht auf das Kirchenrecht und die religiösen Gefühle des Verehrerkreises der Historischen Traunsteiner Wallfahrtsmadonna, statt. Die wenigen (ca. acht) Frauen der Tanzgruppe zogen die Schändung der Kirche unter Leitung von Pastoralreferentin Heindl durch. Der Spuk dauerte 1 Stunde.


19.09.2011   Worte eines evangelischen Christen über sein Aha-Erlebnis:  "Als ich aber vor Jahren dem Original der Sixtinischen Madonna in Dresden gegenüber stand, sind mir die Augen feucht geworden. Sie hat wirklich eine himmlische Ausstrahlung. Ich finde es unglaublich schön, dass der Papst erlaubt hat, das Schwesterbild für einige Zeit von Rom nach Dresden auszuleihen. Ich habe mir gleich den Ausstellungskatalog bestellt, er ist Freitag gekommen und nun kann ich mich an den Bildern erfreuen, wunderbar!" Hier noch ein zweites Zitat meines evangelischen Bekannten: "Dieses Gefühl, dass sie etwas Himmlischem begegnen, haben auch die Besucher der Wallfahrtsorte." Das nennen wir geglückte Ökumene !


17.09.2011     Die bayerischen Sommerferien sind vorbei. Nun geben wir den Leuten, die behaupten, dass unsere Zitate des renommierten Heimatforschers Dr. Georg Schierghofer bezüglich der Historischen Traunsteiner Wallfahrtsmadonna unrichtig seien, noch genau einen Monat Zeit, um entsprechende Belege für ihre Behauptungen per E-Mail zu senden, und zwar an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Die Texte werden hier ungekürzt veröffentlicht werden. Sollten bis zum 17. Oktober 2011 keine Nachweise eintreffen, wird wohl jedem klar denkenden Menschen aufgehen, dass es sich bei den Behauptungen um eine Kampagne gegen den katholischen Glauben mit seinen Gnadenschätzen wie den Wallfahrten und der Marienverehrung handelt.

pfeil



16.09.2011
   Die verhinderte Marienwallfahrtskirche St. Georg und Katharina wird am 7. Oktober wieder einmal als kostenloser (> für den Künstler) Konzertsaal missbraucht. Das Programm hat keinen Bezug zur Kirche oder zur Muttergottes. Es wurde noch nie zu Ehren der Historischen Traunsteiner Wallfahrtsmadonna eine Hl. Messe gefeiert, eine Marienandacht gehalten oder ein Mariensingen angekündigt - weder in St. Georg und Katharina, noch in St. Oswald. Die Madonna wurde bereits 2007 wieder entdeckt.
Kirchenrecht: ... Kirchen sind sogenannte Heilige Orte im Sinne des c. 1205 CIC, also Orte, die für den Gottesdienst bestimmt sind durch Weihung oder Segnung. Sie werden damit dem profanen Gebrauch entzogen und dem religiösen Gebrauch vorbehalten, wobei Ausnahmen möglich sind. An einem solchen Ort ist alles verboten, was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist (c. 1210 CIC).
So gibt es beispielsweise klare Regelungen zu der Frage, welche Konzerte in Kirchen abgehalten werden dürfen und welche nicht. Religiöse Musik geht, reine E- oder U-Musik geht nicht.


14.09.2011    Was man weiß, was man wissen sollte: LINK


13.09.2011   Beginn unserer 26. Novene.


08.09.11    Gerade hat sich wieder eine neue Beterin unserem Online-Gebetskreis angeschlossen !


04.09.11   Unserer Gebetsgruppe haben sich zwei neue Mitbeter angeschlossen.


23.08.11   Am 23.08.1704, also vor genau 307 Jahren, brannte die Stadt Traunstein ab. In den Trümmern der St. Oswaldskirche fand man unversehrt die "Traunsteinerin", die Wallfahrtsmadonna von Traunstein. Dieses denkwürdige Ereignis wird von der Pfarrei St. Oswald ignoriert.
Evangelium vom heutigen Tag, dem 23.08. : Matthäus 23,23-26

pfeil



19.08.11
   In vier Tagen, am 23. August, jährt sich zum 307. Mal der zweite Stadtbrand von Traunstein. Ob es der zweite oder dritte Traunsteiner Stadtbrand war, ist noch nicht gesichert: Erkärung dazu auf Wikipedia. Ein Muss zu diesem Thema ist der Aufsatz von Albert Rosenegger in den Chiemgaublättern, der aber leider nicht mehr online verfügbar ist. Wie jedes Jahr wird man auch heuer dieses Ereignisses nicht gedenken, obwohl damals nach dem Brand die Historische Traunsteiner Wallfahrtsmadonna unversehrt aus den Trümmern der Kirche geborgen wurde, neben vier weiteren sakralen Kunstgegenständen! Warum verschweigt man jedes Jahr dieses herausragende Geschehen in der Stadtgeschichte? Darf von Wundern in der heutigen, aufgeklärten Zeit keine Rede mehr sein? Traut man Gott nichts mehr zu? Passen wundersame Geschehnisse nicht mehr zum europäischen Einheitsmenschen? Die denkwürdigen Geschehnisse in Traunstein anno 1704 böten jede Menge Stoff zur Neu-Evangelisierung, aber "you can lead a horse to water but you can't make it drink".


17.08.11   Heute möchten wir uns bei unseren evangelischen und atheistischen Freunden bedanken, die uns stets ermutigen, die Historische Traunsteiner Wallfahrtsmadonna immer bekannter zu machen. Einer von diesen Freunden betet sogar den Rosenkranz; wenn auch nur in Kurzform. Die erste Foto-Slideshow auf dieser Homepage (anno 2008) wurde von einem evangelischen Freund erstellt mit Fotos der Wallfahrtsmadonna und der verhinderten Wallfahrtskirche, und sie blieb solange online, bis die Webmasterin das Metier selbst erlernt hatte. (> Das Video stammt aus dem Jahr 2008, ist also nicht mehr aktuell, aber es ist eines unserer ersten Videos und von daher eine schöne Erinnerung. Wir finden, es ist auch ganz gut gelungen für ein Anfängerwerk) Meistens interessieren sich Nicht-Katholiken für die Madonna, weil sie Traunsteiner sind und die Historie ihrer Heimatstadt spannend finden. Tatsächlich ist die Begeisterung für das Thema riesig - zumindest beim unvoreingenommenen Gegenüber. Die Menschen sind stolz darauf, hier in Traunstein eine Wallfahrtsmadonna zu haben, die eine so großartige Rolle in der Stadtgeschichte gespielt hat und wieder spielt.


15.08.11   Die Nachweise für angeblich falsches Zitieren der Rechercheergebnisse von Dr. Georg Schierghofer senden Sie bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Sie werden hier veröffentlich werden.


07.08.11  Die seit Erscheinen des ersten Aufsatzes in den Chiemgaublättern über die Historische Traunsteiner Wallfahrtsmadonna  im Jahre 2007 in Umlauf gebrachten Gerüchte, dass meine Recherchen unrichtig seien, weise ich hiermit zurück. Die meisten Rechercheergebnisse sind Zitate von Dr. Georg Schierghofer's Forschungsergebnissen, und diesem berühmten Heimatforscher wird man ja wohl nicht die Verbreitung von fehlerhaftem Material vorwerfen wollen. Ganz eindeutig zielt diese Kampagne darauf ab, die großartige Historie Traunsteins als MARIEN-Wallfahrtsstadt unter den Teppich zu kehren. Von daher wird auch klar, warum weder Kirche, Stadt, Kreisheimatpfleger, noch historische Vereine sich mit der Gnadenmutter von Traunstein befassen bzw. diesen Umstand für die Stadt Traunstein heute fruchtbar machen. Für meine einwandfreie Recherche spricht auch die Tatsache, dass die Madonna restauriert wird und die verhinderte Wallfahrtskirche ebenso. Einzig Herr Thomas Miller, Geschäftsführer des Traunsteiner Tagblatts und der Chiemgaublätter und Vorsitzender der Werbegemeinschaft Traunstein e.V. hat das Thema damals mit Freude aufgegriffen, allerdings - genauso wie meine Wenigkeit - in Unwissenheit über den Unmut, den diese Aufsätze bei H. H. Stadtpfarrer Heindl hervorrufen würden. Dass den Traunsteiner Bürgern, durch das Totschweigen der Wallfahrtsmadonna und ihres Wirkens, geistliche Früchte entgehen, scheint Hochwürden nicht zu irritieren.
Das Phänomen der "Bluttränen weinenden Madonna" in Traunstein hat sicher keinen übernatürlichen Ursprung. Die Beurteilungen des Ordinariates und des Stadtpfarrers Heindl sprechen für sich.


06.08.11  Folgender Text befindet sich auf der Homepage der Pfarrei St. Oswald: "Die Kirche St. Georg und Katharina ist über die Sommerzeit wieder regelmäßig jeden Samstagnachmittag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr für Besucher und für Gläubige zum stillen Gebet geöffnet." Diese Ankündigung entspricht nicht den Tatsachen. Die Kirche ist versperrt, wie immer.
Auf der Homepage der Pfarrei St. Oswald wird unter "Aktuell August/September 2011" das Ärgernis eines Wortgottesdienst mit Tanzeinlagen am 22.09. durch Pastoralreferentin Heindl und Damen in der verhinderten Wallfahrtskirche St. Georg und Katharina, unterschlagen. Ebenso übergangen werden folgende historische Ereignisse: In der Nacht vom 22. auf den 23. August 1704 brannte die St. Oswaldskirche und die Stadt lichterloh. Wie selbstverständlich übergeht man auch dieses Jahr den 307. Jahrestag des zweiten Stadtbrandes, bei dem die historsche Traunsteiner Wallfahrtsmadonna unversehrt aus der abgebrannten St. Oswaldkirche geborgen und nach St. Georg und Katharina verbracht wurde. So steht es auf dem Sockel der Gnadenmadonna am rechten Seitenaltar. Bleibt nur zu hoffen, dass der Sockel nicht entfernt wird, angesichts so vieler Ängste vor Gottes Zeichen und Wundern. Also am 23. August: Kein Gedenkgottesdienst, kein Marienlob, keine Andacht, kein Mariensingen.


05.08.11  Zuerst die schlechte Nachricht: Die vier großen Rosenbeete rund um die verhinderte Wallfahrtskirche St. Georg und Katharina wurden dauerhaft entfernt. Dort befand sich jahrzehntelang ein Beet mit gelben Rosen, eines mit rosafarbenen und zwei mit roten Rosen. Dieser Teil des Stadtparks, der bis 1922 Traunsteiner Friedhof war, birgt die sterblichen Überreste der letzten Traunsteiner Kapuziner und des letzten Abtes von Kloster Seeon, Abt Lambert. Die gute Nachricht: St. Georg und Katharina wird auf Betreiben des Ordinariates des Erzbistums München-Freising sowohl außen, als auch innen restauriert. Die Liebhaber dieser besonderen Kirche, mit ihrer bald in neuem Glanz erstrahlenden Wallfahrtsmadonna, freuen sich sehr ! Vergelt's Gott !

pfeil



04.08.11
Im Jahre 1986 fand die Wiedergründungsversammlung der Traunsteiner Gebirgsschützen statt. Bei diesem Anlass wurde die Marienfigur am Reiterhaus, eine Patrona Bavariae, zur Schutzpatronin der Gebirgsschützen erwählt. Diese Ehre hätte eigentlich der historischen Traunsteiner Wallfahrtsmadonna zugestanden, aber ihre großartige Geschichte und ihre nachweisbare Hilfe für die Traunsteiner und alle Wallfahrer wurde unter Verschluss gehalten; genau wie heute. So entging ihr auch 1951 die Ehre das Primizbildchen eines der drei damaligen Primizianten zu zieren: Die Primizianten waren Josef Ratzinger - heute Papst Benedikt XVI. - , sein Bruder Georg Ratzinger und Rupert Berger. Wäre die Verehrung der Traunsteiner Wallfahrtsmadonna erwünscht gewesen, so hätte "man" schon damals die ganze Bevölkerung von ihrer Existenz in Kenntnis gesetzt, um einen geistlichen Nutzen daraus ziehen zu können; mal ganz abgesehen von den Vorteilen, die eine Wallfahrtsstadt sonst noch mit sich bringt. Noch heute ist die Madonna in ihrer Wirkungsstätte Traunstein kaum bekannt. Enttäuschend ist auch die Tatsache, dass sich der Historische Verein Traunstein, dem auch der Stadtarchivar angehört, nicht für die altehrwürdige Geschichte unserer "Traunsteinern" interessiert. Man kann vor Ort durchaus von "Marienmobbing" sprechen. Dementsprechend mau war die Spendenbereitschaft für die Restaurierung. Da Herr Kraft, der Vorsitzende des Fördervereins Traunstein, der etwaige Spenden entgegengenommen hat, schwer erreichbar ist, ist mir persönlich nur ein einziger Spender bekannt.
Die alte Chororgel aus der St. Oswaldkirche wurde nach Soyen verschenkt (!), obwohl in unserer verhinderten Wallfahrtskirche St. Georg und Katharina keine Orgel vorhanden ist !
Bei den vergangenen sog. "Rosentagen" im Juni 2011, die rund um die verhinderte Wallfahrtskirche stattfanden, blamierte sich die Pfarrei St. Oswald bis auf die Knochen mit der Präsentation eines, wie immer, verwahrlosten Kirchenraumes. Nicht einmal das eingedrungene Wasser, das durch ein nächtliches Unwetter Teile des Kirchenraumes unter Wasser setzte, wurde beseitigt, obwohl ein Pfarreimitglied vor der Kirche mit einem Spendensammelstand anwesend war. Allein am Sonntag zählte man bei den Rosentagen 5000 Besucher. Die Wallfahrtsmadonna könnte den Mittelpunkt der Rosentage bilden, nämlich als die wahre Rosenkönigin mit entsprechendem Blumenschmuck und Mariensingen. Dieses Jahr sollte ein aufwändiger Hochzeitsblumenschmuck des Blumenladens "Rosenkavalier" den Kirchenraum verschönern, aber der Besitzer des Blumenladens lehnte dies nach Besichtigung der Kirche ab. Wen wundert's; bei dem Chaos!
In den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde die "Traunsteinerin" besonders von der Jugend verehrt: Aus dieser Zeit gibt es eine Postkarte (sh. Abbildung weiter unten).


03.08.11 Schlechte Nachrichten: Leider soll am 22. September, wie jedes Jahr, ein Liturgieskandal in der verhinderten Wallfahrtskirche St. Georg und Katharina stattfinden. Es soll einen Wortgottesdienst mit Tanzeinlagen geben; Tänze sind in der Liturgie nicht vorgesehen. Pastoralreferentin Heindl und einige Damen werden die Tänzerinnen sein. Zur Abwendung des Ärgernisses beten wir eine unsere bewährte Novene. Start ist der 13. September 2011.
Kirchenrecht: Kirchen sind sogenannte Heilige Orte im Sinne des c. 1205 CIC, also Orte, die für den Gottesdienst bestimmt sind durch Weihung oder Segnung.Sie werden damit dem profanen Gebrauch entzogen und dem religiösen Gebrauch vorbehalten, wobei Ausnahmen möglich sind.
An einem solchen Ort ist alles verboten, was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist (c. 1210 CIC). So gibt es beispielsweise klare Regelungen zu der Frage, welche Konzerte in Kirchen abgehalten werden dürfen und welche nicht. Religiöse Musik ist in Ordnung, reine E- oder U-Musik nicht.


Offenbar in einer "Geheimaktion" wurde die Restaurierung der Historischen Traunsteiner Wallfahrtsmadonna bereits Ende 2008 vom damaligen Stadtpfarrer Heindl in die Wege geleitet. Schade, dass ihm dies weder einen Zeitungsbericht, noch ein paar Zeilen im Pfarrbrief Wert waren.

 

Kriegergedenkfahne von 1917 mit Traunsteiner Gnadenmadonna im Mittelpunkt
Anfang Mai 2010 wurden uns Dokumente zugänglich gemacht u.a. aus dem Nachlass Büttner (Nr. 24) von dem dieses alte, beschädigte Foto stammt, das in einem Artikel im Traunsteiner Tagblatt vom 9. August 1917 auftauchte. Im Foto sehen Sie die Kriegergedenkfahne mit der "Traunsteinerin" als Friedensmadonna.

Eine Frau Elise Rohm aus Traunstein setzte sich für die Beschaffung der Fahne ein; sie wurde durch Spendengelder finanziert. Die Fahne sollte zur Erbittung des Friedens auf Wallfahrten und bei Fronleichnamsprozessionen mitgetragen werden.

Dargestellt ist die Gnadenmutter mit dem Jesuskinde, welche auf zwei zu ihr flehende Soldaten hinunterblickt. Im Hintergrund sehen wir die Stadt Traunstein.

Reicher ornamentaler Schmuck, sowie das Stadt- und Landeswappen und das Eiserne Kreuz füllen die eine Seite. Die andere Seite schmückt der Name Jesu; ein Foto der Rückseite gibt es  leider nicht.

Hersteller war das bekannte Kirchenparamenten- und Fahnengeschäft J. G. Schreibmayr in München.

 

 


Am 26. Juli 2008 tauchte in dem Aufsatz "St. Georg und Katharina" von Stadtarchivar Franz Haselbeck in den Chiemgaublättern ein mir bis dato unbekanntes Foto Unserer Lieben Frau von Traunstein auf. Eine alte Postkarte, datiert 1916, Postkartensammlung/Nachlass Büttner.

 

Gnadenmadonna um 1916; alte Postkarte aus dem Nachlass Büttner/Stadtarchiv

 

Wunderschön auf dem Bild die Muttergottes mit Christkind als Himmelskönigin, im neuen, seidenen Gewande. Das Kleid ist verschollen, nur die beiden Kronen und das Zepter aus massivem Messing sind noch erhalten. Das Gnadenbild befindet sich in einem würdigen Zustand. Damals war das Gesicht der Muttergottes noch unbeschädigt. Leider ist seit einer unsachgemäßen Behandlung die linke Gesichtshälfte zerkratzt, was natürlich im Zuge der Restaurierung ausgebessert werden wird.

Der Reichsapfel als Herrschaftszeichen in der Hand des Jesuskindls muss irgendwann abhanden gekommen sein, denn er wurde durch einen selbstgebastelten aus bemaltem Styropor ersetzt. Die Echthaarperücken von Mutter und Kind sind auf dem Foto noch im Originalzustand; sie wurden später mindestens um 10 cm gekürzt.
Zepter, Reichsapfel und die beiden Perücken werden ganz neu hergestellt werden; die beiden Kronen bedürfen lediglich einer Reinigung.
Der große Rosenkranz und das Skapulier, welche am linken Arm des Gnadenbildes hängen, gehörten früher ganz selbstverständlich zur Marienverehrung - beide Zugaben fehlen am heutigen Gnadenbild. Vielleicht wird es in der Zukunft wieder einen Rosenkranz und ein Skapulier geben.

pfeil

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