Verehrung

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Der Verehrerkreis des sowohl ideell, als auch materiell überaus wertvollen Traunsteiner Mariengnadenbildes trifft sich jeden Dienstagabend in Traunstein. Anmeldung erforderlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  UPDATE Wegen Krankheit der Leiterin finden die Treffen vorübergehend nicht statt, aber wir verbinden uns Dienstagabend geistlicherweise mit der Traunsteiner Gnadenmadonna und den Mitgliedern, und gestalten die Abendstunde mit Gebet, Entzünden eines Kerzerl, Lesen der Hl. Schrift oder marianischer Lektüre - jeder auf seine Weise.

 

Verehrung in der heutigen Zeit

Von 2009 bis aktuell 2017

 

Bevor wir Sie über die Historie der Verehrung des Traunsteiner Gnadenbildes informieren,

die man durchaus als spannend bezeichnen kann, zuvor noch einige Infos über die momentane Situation der Verehrung der Madonna:

Der Verehrerkreis formierte sich im Jahre 2009. Seine Entstehung ist der Marienfeindlichkeit des damaligen Stadtpfarrers Heindl zu verdanken, der jegliche Verehrung oder Bekanntmachung des Gnadenbildes verhinderte. Nach der nicht angekündigten oder erfragten Veröffentlichung von 3 Aufsätzen der Webmasterin u.a. über das Gnadenbild in den Chiemgaublättern unterband Stadtpfarrer Heindl weitere Veröffentlichungen in allen Traunsteiner Medien - also von Pressefreiheit keine Spur ! Weder die örtliche Medienlandschaft, noch der Historische Verein, noch der Förderverein Alt-Traunstein, weder Privatleute, noch historisch Interessierte, weder die Stadt (Tourismus), noch das Landratsamt (Heimatpflege) lehnten sich gegen das Verbot auf, sodass es nun galt die Marienverehrer zu sammeln. 2009 bildete sich daher zuerst eine "Online-Pfarrei", die sich aus Mitgliedern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zusammensetzte. Da uns aber der Aufbau der Marienverehrung vor Ort wichtiger war, änderte sich im Lauf der Jahre die Mitgliederstruktur hin zu vor allem ortsansässigen Mitgliedern. Wir beten auf Anfrage Novenen in dem gewünschten Anliegen. Die Novenen werden dann hier auf dieser Webseite bekanntgegeben und es werden entsprechende Info- bzw. Gebetszettel gedruckt und vor Ort verteilt. Die "Online-Pfarrei" existiert nach wie vor, wird aber von uns seit Jahren nicht mehr betreut.

Leider ist der Nachfolger-Stadtpfarrer H. H. Lindl noch einen Deut marienfeindlicher als H. H. Heindl. So können wir das Gnadenkirchlein nicht mehr betreten, da uns der Schlüssel verweigert wird. Skandalöse Zustände hier in der marianisch-bayrischen Diaspora.

 

 

Verehrung in früheren Zeiten

 Das Gnadenbild
wurde einst von einem marienfeindlichen Priester verunehrt...

 

...bis die Bevölkerung einen kleinen Aufstand machte

 

Traunstein den 21. Dezember 1871

Euere Excellenz!
Hochwürdigster Herr Erzbischof!
Gnädigster Herr!

Betreff.
Marienbild in der Gottesackerkirche (Anmerkung der Webmasterin: Heute St. Georg und Katharinenkirche)

In . Betreffe wird gehorsamst Bericht erstattet, wie folgt:

Das aus dem Brande im Jahre 1704 unversehrt geblieben, noch mit einzelnen Brandflecken versehene Marienbild mit dem Christkinde ist nicht mehr restaurierbar, da das Holz bereits morsch ist. Deshalb wurde wahrscheinlich schon gleich nach dem Brande gekleidet und hat in diesem Jahrhundert durch ungeschickte Hände eine Restauration erhalten. Gleichwohl aber war das Bild für die Frauen Traunsteins stets ein Gegenstand besonderer Verehrung geblieben. Es musste dafür eine der ersten Aufgaben des ehrerbietigsten Unterzeichneten sein, das Bild, welches bei einem Händler (Anmerkung der Webmasterin: Tändler Georg Huber) sich befand, zu requirieren und für eine würdige Herstellung zu sorgen. Diese wurde seit dem 27. Dezember erzielt. Das Marienbild, welches das Christkind auf dem Arme trägt, steht in schönem weißen Kleide, mit ... zierlichen Kronen und zierlichem Zepter geschmückt auf ... und gut gefertigtem ... . während zwei Engel rechts und links Rose und Lilie darreichen.

Der Bericht des Briefschreibers ist untertrieben, denn es gab massive Beschwerden von den Bürgern über den schlechten Umgang mit dem Gnadenbilde.

Welches Kleid wohl gemeint ist? Vielleicht dieses hier von einer Postkarte von 1916?! Denn kurz danach, wohl 1917, erhielt die Madonna dann ein sehr reich besticktes, weißes Kleid mit blauem Umhang, dem sog. Friedensmantel. Das Festkleid auf dem Foto ist leider verschollen. Die beiden Krönchen und das Zepter sind erhalten. Die Perücken wurden vermutlich 1916 beim Neueinkleiden gekürzt und im Zuge der jüngsten Restaurierung durch neue ersetzt. Dieses weiße Kleid könnte die Madonna vielleicht von 1871 bis 1916 getragen haben.

 

pa ulf

 

 

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